Presseberichte


Zuschauer bei Drahtseilakt schwer verletzt

Schrecksekunden in einem französischen Zirkus. Sieben Artisten balancieren gerade über ein Hochseil, als einer die Kontrolle verliert und aus mehreren Metern in die Manege stürzt. Mit ihm fallen drei weitere zu Boden. Das eigentlich Drama spielt sich in diesen Sekunden jedoch im Publikum ab. Denn eine Metallstange, die den Seiltänzern beim Balancieren hilft, knallt einem 70-jährigen Zuschauer an den Kopf. Die Artisten hingegen landen auf einem Luftkissen und bleiben unverletzt. Bernard Follet musste mit 15 Stichen genäht werden, berichtet der Nachrichtensender France 3 unter Berufung auf Familienmitglieder. Bilder des Mannes, die im Krankenhaus aufgenommen wurden, zeigen, wie er zugerichtet wurde. Rot, grün, blau – das gesamte Gesicht ist blutunterlaufen. Ein dicker Verband bedeckt die Stirn. Zu dem schmerzhaften Vorfall kam es am Wochenende in der nordfranzösischen Stadt Dünkirchen nahe der belgischen Grenze. Follets Schwiegertochter ist sich sicher, dass ein Kind bei dem Aufprall der Stange wohl gestorben wäre. Glück im Unglück? Offenbar! Denn im Umkreis des 70-Jährigen saßen tatsächlich mehrere Kinder. Die Familie des Opfers erhebt nun schwere Vorwürfe gegen den Zirkus. Weder die Sicherheitsvorkehrungen noch der Umgang nach dem Zwischenfall seien vorbildlich gewesen. Zwar seien die Akrobaten zweimal im Krankenhaus vorbei gekommen, um sich zu entschuldigen, von der Zirkus-Leitung kam jedoch nur ein schwacher Trost. Wie die Schwester Follets erzählt, habe der Direktor lediglich Freikarten zu einer weiteren Vorstellung angeboten. Wohl auch deshalb entschloss sich der Geschädigte, direkt zur Polizei zu gehen, nachdem er am Mittwoch das Krankenbett verlassen konnte. Eine Anzeige gegen den Zirkus wurde erstattet. Nun müssen Gerichte entscheiden, welche Entschädigung dem Mann zusteht. 

Quelle; Bild


Cirque du Soleil will Theater in Düsseldorf

Düsseldorf könnte bald um eine Attraktion reicher sein. Der Cirque du Soleil möchte eine Dauerspielstätte in der Landeshauptstadt, genauer: in Heerdt. Oberbürgermeister Geisel verhandelt Ende des Monats in Montréal.

Die Menschen in Düsseldorf und der Region mögen den Cirque du Soleil. Drei Mal gastierte der Sonnenzirkus in den letzten Jahren im Grafental hinter der Metro, zuletzt 2016 mit der Show "Amaluna". Die Kanadier waren mit den Gastspielen zufrieden und haben den Standort Düsseldorf genauer unter die Lupe genommen. Resultat: Der Cirque du Soleil will ein festes Theater in der Landeshauptstadt betreiben. Oberbürgermeister Thomas Geisel bestätigt die Information unserer Redaktion. "Ja, das stimmt. Wir waren schon ein wenig geschmeichelt, als der Zirkus auf uns zugekommen ist. Es geht ja auch um eine nennenswerte Investition." Geisel fliegt Ende November mit einer Delegation nach Montréal, um das Projekt in der Unternehmenszentrale des Cirque du Soleil zu verhandeln.

Die Kanadier haben sich bereits mehrere Standorte in Düsseldorf angeschaut, unter anderem die Kesselstraße im Medienhafen. Die aber ist noch nicht entwickelt und schied deswegen als Theaterstandort aus. Am Ende einigte man sich auf den Schützenplatz in Heerdt, den Simon-Gatzweiler-Platz an der Düsseldorfer Straße. "Der ganze Standort wird aufgewertet", sagt Geisel, "denn dort wird ja unmittelbar angrenzend auch das neue Schwimmbad am Rhein errichtet."
Die Ortspolitiker und die Schützen sind über das Projekt noch nicht informiert. "Da müssen erst die Zahlen, Daten und Fakten auf den Tisch", sagt Bezirksbürgermeister Rolf Tups (CDU). Er hielte es für einen Gewinn, wenn der Cirque du Soleil nach Düsseldorf käme, aber gleichzeitig müsste es dann vollwertigen Ersatz für die Schützen geben. Das werde nicht einfach. Auch hat Tups angesichts des benötigten Platzes Bauchschmerzen. "Ein paar hundert Autos sind nicht leicht unterzubringen."
Der Zirkus hat seit den neunziger Jahren sein berühmtes weißes Zelt, das "Grand Chapiteau", immer wieder in Düsseldorf aufgeschlagen. Die fantasievoll-artistischen Shows "Saltimbanco" und "Alegria" setzten Maßstäbe. Dabei blieb es. "Die Kanadier kommen sehr gerne nach Düsseldorf", sagt Grafental-Geschäftsführer Ulrich Tappe. "Hier sind die Shows dauerhaft ausverkauft, das ist nicht überall in Europa der Fall." Auch 2019 hätte der Zirkus gerne im Grafental gastiert (derzeit ist er mit "Ovo" auf Deutschland-Tour), aber das ist wegen des fortschreitenden Wohnungsbaus dann nicht mehr möglich. Offenbar erwägt man stattdessen nun, Nägel mit Köpfen zu machen. Feste Spielstätten sind für den Cirque sonst die Ausnahme, dafür stehen in der Unternehmenshistorie Namen wie Las Vegas, Tokio und Macau (China).
Quelle; RP


Knie Dynastie-Ein Musical zum 100. Geburtstag

 

Die bald 100-jährige Geschichte des Circus Knie soll 2019 als «KNIE – das Circus-Musical» in der ganzen Schweiz auf verschiedenen Bühnen gezeigt werden. Im Jubiläumsjahr will der Clown, Schauspieler und Maler Rolf Knie (68) die Geschichte der Knie-Dynastie gemäss eigenen Aussagen «auf spannende, kurzweilige und interessante Art und Weise präsentieren». Unbekannte Seiten der langjährigen Dynastie werden auf der Bühne erneut zum Leben erwacht.

Musical-Darsteller und Artisten werden gemeinsam auf der Bühne stehen und mit Gesangs- und Tanzeinlagen die Geschichte erzählen. Die Darsteller werden nun über ein Casting gesucht – eine Ausschreibung dazu erfolgt in den nächsten Tagen. Schon im Februar 2018 wird dann das Kreativteam rund um Rolf Knie die besten Kandidaten auswählen. Rolf Knie und sein Team werden das Projekt «KNIE – das Circus-Musical» Ende März 2018 erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. Gleichzeitig wird dann auch der Ticketverkauf für die Vorstellungen in Dübendorf/Zürich, Bern und Basel eröffnet.
Eine Million Franken beantragt
In Dokumenten, die das Amt für Kultur des Kantons St. Gallens bereits letzten Mai veröffentlicht hatte, wurde schon damals bekannt, dass Rolf Knie für das Musical rund eine Million Franken aus dem Lotteriefonds beantragt hat. Ob und wie viel Geld er nun erhalten hat, darüber wird noch geschwiegen. Knie-Sprecherin Anja Walder: «Diese Zahlen und andere Fakten werden wir erst im kommenden März kommunizieren.»Rolf Knie verbrachte seine gesamte Kindheit im Zirkus. Seinen ersten Clownauftritt hatte er mit fünf Jahren. Er war bis in die Neunzigerjahre vor allem Clowndarsteller und Schauspieler, betätigte sich später auch als Kunstmaler – seine häufigsten Motive sind Szenen aus dem Zirkus.  

Quelle; Aargauer Zeitung


Géraldine Knie erwartet Nachwuchs

Für Géraldine Knie und Ehemann Maycol Errani ist es nach der 6-jährigen Tochter Chanel das zweite gemeinsame Kind. Géraldines 16-jähriger Sohn Ivan stammt aus erster Ehe. Im Interview mit SI online spricht die artistische Leiterin des Zirkus Knie über ihre Schwangerschaft und die Zukunft als dreifache Mutter.

Géraldine Knie, wie geht es Ihnen?
Danke, hervorragend. Ich fühle mich wie immer, arbeite ganz normal, kann gut schlafen, esse gesund. Wir sind überglücklich und ich freue mich wahnsinnig auf die Geburt meines dritten Kindes.Wann wird es soweit sein?
Im Dezember. Ob noch in der Adventzeit oder ob es sogar ein Christkind wird, das werden wir sehen. Da lassen wir uns gerne überraschen. Wird es ein Bub oder ein Mädchen? 
Ich werde einem Buben das Leben schenken dürfen. Aber das Geschlecht ist ja zweitrangig, wir freuen uns alle auf ein gesundes Baby.

Wie lange werden Sie im Zirkus bleiben?
Wie bei meinem Sohn Ivan und bei meiner Tochter Chanel werde ich weiter tätig sein. Einzig meinen Part in der Manege hat jetzt mein lieber Vater Fredy übernommen. Der Zirkus ist meine Welt, mein Zuhause. Hier, im Kreise der Artisten, der Crew und der Familie, fühle ich mich wohl.

Werden Sie auch als dreifache Mutter artistische Leiterin im Knie bleiben?
Ja sicher! Das steht überhaupt nicht zur Diskussion. Meine Arbeit, die ich über alles liebe und gerne mache, lässt sich mit der Familie bestens vereinbaren.

Auch wenn Ihr drittes Kind mal nicht in den Zirkus möchte?
Auch dann. Und wie es in unserer Familie üblich ist, lassen wir den Kindern die freie Wahl. Ich werde es zu hundert Prozent unterstützen – in allem, was es auch immer machen will.

Wird Ihr Sprössling im Zirkus, wie Ivan und Chanel in Luzern, getauft werden?
Das werden wir dann nächstes Jahr sehen. Die Wahrscheinlichkeit, an dieser Knie-Tradition festzuhalten, ist gross. Aber wir haben noch nichts entschieden.

Wie hat Ihre Familie reagiert?
Wahnsinnig freudig und stolz, alle, auch die Zirkus-Crew. Das ist wirklich sehr bewegend für mich. Papa Maycol ist natürlich mächtig stolz, genauso wie die Grosseltern Mary-José und Fredy. Ivan und Chanel freuen sich riesig, ein Brüderchen zu bekommen.

Quelle; Schweizer illustrierte


Sara Hildebrand hat genug vom Circus

Die ehemalige TV-Moderatorin Sara Hildebrand verabschiedet sich nach einem Jahr beim beim Circus Knie bereits wieder. Sie möchte sich mehr Zeit für ihr Privatleben nehmen.

Sie zog ihren eigenen Wohnwagen durch die ganze Schweiz. Nach einer Tournee gibt Sara Hildebrand (30) das Circus-Leben nun aber auf, sie hat den Job als Medienverantwortliche beim Circus Knie nach einem Jahr gekündigt, die Stelle ist bereits ausgeschrieben.
Schluss nach einer Tournee
«Ich werde meine Tätigkeit als Pressechefin beim Knie auf Abschluss der Tournee am 20. November im Tessin beenden», bestätigt die ehemalige TV-Frau. Hildebrand wurde als Moderatorin von «Glanz & Gloria» bekannt, dann wechselte sie zur Sendung «Puls».
Mehr Zeit fürs Privatleben
«Es war eine spezielle Lebensweise im Circus und ein unvergessliches Abenteuer. Aber es war schwierig Familie, Freunde und Fernbeziehung unter einen Hut zu bringen.» Hildebrand macht sich nun selbstständig und wird als Freelancerin arbeiten. Sie ist seit vier Jahren mit dem Schauspieler Anatole Taubman (46) liiert.
Quelle; Blick


Gab es wirklich Zungenküsse?

Gab es die Zungenküsse oder nicht? Am kommenden Dienstag muss sich der ehemalige Knie-Clown David Larible (60) vor dem Zürcher Bezirksgericht verantworten. Staatsanwältin Francoise Stadelmann wirft ihm sexuelle Handlungen mit einem 14-jährigen Fan vor. Neben den verbotenen Küssen habe Larible der Schülerin den Rücken gestreichelt und ihr einen Kuss aufs Decollete gegeben haben. Sie fordert eine bedingte Geldstrafe von 19'200 Franken und eine zahlbare Busse von 600 Franken. Zudem verlangt die Anklägerin eine fünfjährige Landesverweisung. Das Mädchen behauptet, der Zirkusclown habe ihr am 24. Oktober 2016 in seinem Zimmer im Zürcher Hotel Central drei Zungenküsse verabreicht. Larible stellt dies vehement in Abrede: «Diese Zungenküsse hat es nie gegeben», führte er gegenüber BLICK aus. Das Mädchen erzählte mir, das es noch nie richtig geküsst habe. «Ich sagte ihr dann, dies komme bei einem Freund dann wie von selbst.» «Herr Larible hat das Mädchen lediglich bei der Begrüssung und zum Abschied umarmt», betont sein Anwalt Valentin Landmann


Keine Engagements mehr nach Skandal

Für den weltbekannten Clown, der von einer ausgedehnten Südamerika-Tournee an seinen Prozess reist, steht viel auf dem Spiel. Im deutschsprachigen Europa hatte er seit dem Vorfall keine Engagements mehr.

David Larible war am 20. November, nach der letzten Knie-Vorstellung in Lugano verhaftet und nach Zürich überstellt worden. Nach zwei Tagen Haft, kam er wieder auf freien Fuss. Der Prozess vor dem Zürcher Einzelrichter findet unter Ausschluss der Offentlichkeit statt. Die akkreditierten Gerichtsreporter werden unter der Auflage zugelassen, die Anonymität des Mädchens zu wahren.

Quelle; Blick


Artistin abgestürzt im Circus Knie

Schock für rund 1500 Besucher am Montagabend bei der Vorstellung des Circus Knie auf der Luzerner Allmend: Die russische Artistin Malvina Abakarova hat bei der Luftakrobatik-Nummer «Desire of Flight» den Halt verloren und stürzte aus vier bis fünf Metern in die Manege, wie Knie-Sprecherin Sara Hildebrand einen Bericht von Radio Pilatus auf Anfrage von Luzernerzeitung.ch bestätigte. Der Unfall ereignete sich kurz vor 22.30 Uhr während der letzten Darbietung des diesjährigen Programms. Sie habe einen Griff nicht richtig ausgeführt, so Hildebrand. «Das war für alle ein Schock». Die Artistin wurde mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Die Verunfallte sei jederzeit ansprechbar gewesen. Ihr gehe es den Umständen entsprechend gut, so Hildebrand. Die Diagnose: beide Handgelenke gebrochen und den Ellbogen ausgerenkt.

Der Circus Knie hat nach dem Unfall am Montagabend das Programm erst unter- und nach 10 Minuten abgebrochen. Das Zelt wurde geräumt. Aufgrund des Unfalls mussten Besucher betreut werden. Drei Personen sei es schlecht geworden, sie haben nach kurzer Pflege aber selbstständig nach Hause gehen können, so Hildebrand. Auf Facebook schreibt eine Leserin: «Ich war mit meinen 6- und 8-jährigen Girls dabei. Der Schock sitzt tief». Ein Anderer schreibt zur Vorstellung am Montagabend: «Der Unfall war wie das Aufwachen aus einem wunderschönen Traum». Und weitere Leserin meint: «Die Show war gut, aber aussergewöhnlich gefährlich.»

Bei «Desire of Flight» handelt es sich um das russische Duo Malvina Abakarova und Valeriy Sychev. Sie zeigen diese Choreografie seit elf Jahren auf der ganzen Welt. Der Unfall vom Montag ist der erste grössere Zwischenfall im Circus Knie seit Jahren. Das russische Duo zeigt «Elemente von höchstem Schwierigkeitsgrad», heisst es im Programmheft. Die Verunfallte stammt aus einer Seiltänzer-Dynastie, ihr Partner war als Spitzenturner Mitglied des russischen Nationalkaders. 

Und weshalb waren die Artisten nicht gesichert? «Bei Vorführungen dieser Art sind Artisten generell nicht gesichert. Das ist technisch nicht machbar», sagt Hildebrand. Eine Sicherung würde stören und die Bewegungsfreiheit der Künstler einschränken. Bei der Vorführung hat das Paar immer wieder Bodenkontakt und lässt einander los. Einzig der Artist ist mit eine Strapate, einem in der Luftakrobatik verwendeten Band, an seinen Beinen fixiert. «Der Beruf ist gegebenermassen risikoreich», sagt Hildebrand. Versichert sind die Artisten über den Circus Knie. Die nächste Vorstellung am Dienstagabend um 20 Uhr in Luzern findet wie geplant statt. Das haben die Verantwortlichen nach einer Sitzung entschieden. Die Nummer «Desire of Flight» fällt bis auf Weiteres aus. Der Circus Knie gastiert mit seinem Programm «Wooow!» noch bis am 6. August auf der Luzerner Allmend.

Quelle; Luzerner Zeitung